iTunes Match

Im Interface wurden zwei neue Spalten hinzugefügt, die man via Rechtsklick auf die Spaltenüberschriften aktivieren kann: “iCloud-Download” sowie “iCloud-Status”.

Die Angabe unter “iCloud-Status” ist anfangs etwas unintuitiv, weshalb ich hier im Detail darauf eingehen werde. Es gibt folgende Status:

  • Einkäufe: Songs, die im iTunes Store erworben wurden.
  • Gefunden: Songs aus anderen Quellen als dem iTunes Store, zu denen iTunes Match ein Äquivalent im iTunes Store zuordnen (matchen) konnte. Somit entfällt ein Upload in die iCloud, da der Song ja schon auf Apples Servern existiert. In diese Kategorie sollten etwa zwei Drittel einer durchschnittlichen Musikbibliothek fallen.
  • Übertragen: Songs, für die iTunes keinen Match im Repertoire des iTunes Store finden konnte, fallen in diese Kategorie. Diese Songs müssen deshalb in die iCloud hochgeladen werden, sodass sie später zur Verfügung stehen können. Da diese Kategorie gut und gerne einen Viertel einer durchschnittlichen Musikbibliothek ausmacht, kann der Upload durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen.
  • Ungeeignet: Diese Songs sind nicht im iTunes Store vorhanden und müssten in die Cloud hochgeladen werden, erfüllen jedoch nicht die Mindestanforderungen: Damit eine Musikdatei hochgeladen wird, darf sie zum einen eine Maximalgrösse von 200 MB nicht überschreiten, zum andern muss sie zumindest mit einer Datenrate von 96 Kilobit pro Sekunde gesegnet sein. Alles, was nicht innerhalb dieser beiden Kriterien liegt, lässt iTunes beim Upload links liegen.
  • Duplizieren: iTunes Match ist schlau: Findet es einen Song, der doppelt vorliegt, dann wird nur ein einziger hochgeladen. Der andere Song bekommt den Status “Duplizieren”. Die Metadaten wie Songname oder Album sind hierbei irrelevant; was zählt ist der akustische Fingerabdruck der beiden Songs.
  • Warten: Songs, die noch nicht gematcht wurden.
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Perioperative Medikation kardialer Risikopatienten

  • Eine bestehende Betablockade wird immer weitergeführt.
  • Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit, St.n. Herzinfarkt oder Angina pectoris wird eine Betablockade neu etabliert.
  • Eine bestehende Statintherapie wird stets weitergeführt.
  • Eine bestehende Behandlung mit Plättchenaggregationshemmern wird immer weitergeführt mit Ausnahme von intrakraniellen Eingriffen, Wirbelsäulenoperationen und Operationen der hinteren Augenkammer.
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CT for dummies 1

Was bedeuten eigentlich die Angaben H30s, H70h etc. bei CT-Bildern?
Sie bezeichnen den sogenannten reconstruction kernel oder Rekonstruktionskern, von manchen CT-Herstellern auch Filter oder Algorithmus genannt und ist einer des wichtigsten Parameter für die Bildqualität. Es besteht grob gesagt eine umgekehrt-proportionale Beziehung zwischen räumlicher Auflösung und Bildrauschen. Smooth kernels oder weiche Kerne erzeugen Bilder mit wenig Rauschen, dafür aber ist die räumliche Auflösung niedriger. Ein sharp kernel oder scharfer Kern (z.B. Siemens B50f) wird einem eine bessere Auflösung bieten, auf Kosten von vermehrtem Bildrauschen. Mittelweiche Kerne (z.B. Siemens B30f) sind geeignet für Weichteilfenster.

Unter einem “Faltungskern” (auch “Rekonstruktionskern”) wird eine Funktion verstanden, mit der die Werte einer Projektion durch Faltung verknüpft werden. Man spricht von einem „harten” oder “aufsteilenden” Faltungskern, wenn durch die Verknüpfung mit dem Projektionsbild kleine Details und Kanten betont werden. Man spricht von einem weichen Faltungskern, wenn durch die Faltung mit dem Projektionsbild kleine Details, auch Rauschen, verwischt werden.

head kernels: H10s-H80s
body kernels: B10s-B90s
U90s kernel
Kleinere Zahl heisst glatteres Bild. Besserer Detailkontrast, weniger Rauschen, schlechtere Kantendefinition
Grössere Zahl heisst schärferes Bild. Bessere räumliche Auflösung, mehr Rauschen, bessere Kantendefinition
Die Wahl des geeigneten Kernels im konkreten Fall hängt von der klinischen Anwendung ab. Einen smooth kernel wird man wählen für Untersuchungen des Gehirns oder die Beurteilung von Lebertumoren, um geringes Bildrauschen zu erreichen und den Detailkontrast zu verbessern.

Indikationen für einen sharp kernel wären die Beurteilung knöchener Strukturen, da man hierbei auf eine möglichst hohe räumliche Auflösung angewiesen ist. Der hohe intrinsische Kontrast solcher Strukturen erlaubt den Einsatz kleinerer Strahlendosen.

Der Faltungskern hat einen großen Einfluß auf das spätere Bild. Ein sehr „harter” Faltungskern bietet eine hohe Ortsauflösung, erzeugt aber auch ein starkes Rauschen im Graustufenbild. Ein „weicher” Kern wiederum bietet ein sehr rauscharmes Graustufenbild, senkt aber auch die Ortsauflösung, das heißt kleine Details werden verwischt und sind eventuell nicht mehr erkennbar. Der Anwender mußte also bisher vor Beginn der Rekonstruktion gut abwägen, welchen Kern er benutzen möchte. Ein falscher Kern kann im schlimmsten Fall eine Diagnose unmöglich machen und eine neue Rekonstruktion erfordern. Ist die Faltung ebenfalls auf der GPU implementiert, stellt eine interaktive Änderung des Faltungskerns jedenfalls kein Problem mehr dar.

Zusätzlich besteht in der CT ein Zusammenhang zwischen dem Bildrauschen und der Röntgendosis. Je höher die Dosis, um so geringer ist das Rauschen. Genauer gesagt, muß man die vierfache Röntgendosis applizieren, um das Rauschen zu halbieren. Daher bietet sich mit der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine Möglichkeit zur Dosisreduktion, wenn sich das Bild problemlos mit unterschiedlichen Faltungskernen betrachten läßt, also zum Beispiel einmal mit hoher Auflösung und Rauschen, danach sehr geglättet.

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One Shot, AI Servo, AI Focus – Autofokus-Wirrwarr?

Aktuelle digitale Spiegelreflexkameras bieten dem Benutzer drei verschiedene Autofokus-Modi an. Ein fundamentales Wissen über die FUnktionsweise der einzelnen Modi hilft einem, in der konkreten Aufnahmesituation bewusst den geeigneten AF-Modus zu wählen.

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One Shot

Der One Shot-Modus ist simpel: Drückt man den Auslöser halb durch, fokussiert die Kamera einmalig den anvisierten Bereich und quittiert dies mit dem bekannten Piepston. Nun ist der Fokus fixiert, solange man den Auslöserknopf in dieser halb gedrückten Position hält, auch wenn man das Bild im Sucher neu komponiert. Dies ist beispielsweise nützlich für Portraits, wo klassischerweise die Augen des Modells scharf sein sollen, man aber nach dem Fokussieren das Bild interessanter gestalten möchte, indem man die Person von der Mitte, wo die AF-Felder sind, an den Rand des Bildes verschiebt, ohne den Fokus auf die Augen zu verlieren.

AI Servo

Dieser Modus eignet sich besonders für Motive, die sich schnell vom Fotografen weg oder auf ihn zu bewegen. Wo der One Shot-Modus solch ein Motiv nur einmalig scharf stellen würde, “verfolgt” der AI Servo-Modus das sich bewegende Objekt und hält es stets im Fokus. Nützlich ist dies für die Sportfotografie, Tierfotografie und alle anderen Situationen, wo man ein sich schnell bewegendes Motiv genau im Fokus haben möchte.

AI Focus

Will man sich nicht mit der Wahl des passenden AF-Programms beschäftigen, so bietet sich der AI Focus-Modus an. Hier trifft die Kamera die Entscheidung, ob das Motiv im Sucher sich schnell bewegt oder ob es statisch ist und wählt entsprechend das One Shot- oder aber das AI Servo-Programm.

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Becquerel, Sievert, Gray

Becquerel, Gray, Sievert – diese Einheiten können den kernphysikalisch unbedarften Mediziner durchaus ins Straucheln bringen.

Die SI-Einheit der Aktivität A eines radioaktiven Stoffes ist das Becquerel (Bc): 1 radioaktiver Zerfall pro Sekunde ist 1 Bc.

Biologisch viel bedeutsamer ist hingegen die Energiedosis; die aufgenommene Energie pro Kilogramm Körpermasse, angegeben in Joule pro Kilogramm – oder anders gesagt Gray (Gy). Aber: 1 Gy Alpha-Strahlung hat eine deutlich grössere biologische Wirkung auf den Körper als 1 Gy Beta- oder Gamma-Strahlung.

Um diesem Unterschied Rechnung zu tragen, kommt der sogenannte Strahlungswichtungsfaktor ins Spiel, welcher für Alpha-Strahlung eine um den Faktor 20 höhere biologische Wirksamkeit vorsieht als für die locker ionisierenden Röntgen-, Beta- und Gamma-Strahlung. Dies führt uns zur Äquivalenzdosis, die wir mit Sievert (Sv) bezeichnen. 1 Gy locker ionisierender Strahlung – also Röntgen-, Beta- oder Gamma-Strahlung – entspricht 1 Sv. 1 Gy dicht ionisierender Alpha-Strahlung jedoch entspricht gar 20 Sv.

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Röntgenanmeldung für Dummies

Struktur Untersuchung
Fuss ap/lat und schräg
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Wie entfernt man einen festsitzenden Polfilter?

Gestern passierte es. Ich bekam mein Polarisationsfilter auch mit aller Kraft nicht mehr vom Objektiv runter. Ein tolles Stück von Schneider Kreuznach, Bauart nach Käsemann, der B+W Polfilter mit 77mm Radius. Zu kostspielig, um es auf einem einzigen Objektiv zu belassen.

Das Problem war, dass der hintere der beiden Ringe des Filters nur schwer zu fassen ist. Man findet keinen festen Griff um das Filter abzuschrauben, sondern rutscht ab.

Die simple Lösung: Mit Klebeband die äussere Zirkumferenz umkleben, sodass die zwei Ringe des Filters fest miteinander verbunden sind und nicht mehr gegeneinander drehbar sind. So fanden meine Finger bequem Platz, die beiden Ringe sicher zu fassen. Mit wenig Kraft liess sich das Filter so vom Objektiv entfernen.

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Suffixe in Medikamentennamen

Tabletten mit beschleunigter Freisetzung

Orodispersible Tabletten werden mit folgenden Suffixen im Namen verkauft:

  • Expidet
  • Lingual
  • Odis
  • Oro
  • Quicklet
  • SolTab
  • Velotab
  • Zaptabs
  • Zydis

Tabletten mit milieuabhängiger Freisetzung

  • EN oder EC (enteric coating): Die Tabletten als ganzes sind mit einem Film überzogen, der erst nach der Magenpassage aufgelöst wird.
  • MT sowie MUPS (multiple unit pellet system): In Gelatinekapseln abgefüllte Mikrotabletten, die einzeln mit einem Schutzfilm überzogen sind. Sie lassen sich auch über eine Magensonde verabreichen, wenn sie aus der Gelatinekapsel entnommen werden.

Tabletten mit verlängerter oder verzögerter Freisetzung

CIR (controlled ileal release), CR (controlled release), DR (dual release), ER (extended release), FAS (facilitated absorption system), LA (long acting), MR (modified release), OROS (oral osmotic system), PR (prolonged release), RR (retard release), SR (slow release), SRO (slow release oral), TR (timed release), Zerok oder ZOK (zero order kinetic)

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